Detektive überführen bei Krankenstandsmissbrauch

Krankenstandsmissbrauch: Detektive überführen Blaumacher

Redaktion Dienstleistungen, Mitarbeiterüberwachung, Wirtschaftsermittlungen Leave a Comment

Die Vorstellung aufgrund von Krankheit seinem Job zeitweise nicht mehr nachgehen zu können oder gar so gravierende Probleme mit seiner Gesundheit zu haben, dass man dem Arbeitsplatz immer öfter fernbleiben muss, ist für die meisten Arbeitnehmer eine schreckliche. Umso zynischer scheint es somit, dass es Menschen gibt, die sich des Krankenstandmissbrauches schuldig machen, indem sie fälschlicherweise vorgeben, an einer Krankheit zu leiden, um so ihren Job immer öfter vernachlässigen können und dabei trotzdem das volle Gehalt  kassieren.

Insbesondere für Unternehmer, die dadurch wertvolle Arbeitskraft verlieren und finanzielle Nachteile erleiden ist dies ein großes Ärgernis. Wenn Sie als Arbeitgeber einen Ihrer Untergebenen verdächtigen, dass er sie auf diese Weise betrügt, bedeutet dies nicht automatisch, dass Sie tatenlos dabei zusehen müssen.

Wenn Sie als Arbeitgeber einen Ihrer Untergebenen verdächtigen, dass er sie auf diese Weise betrügt, bedeutet dies nicht automatisch, dass Sie tatenlos dabei zusehen müssen.

Hier erfahren Sie, was Sie konkret tun können, um den Simulanten zu überführen und wie ein Privatdetektiv Ihnen dabei helfen kann.

Lohnfortzahlungsbetrug

Wenn ein Arbeitnehmer krank wird, hat er auf gewisse Zeit Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Dieses Entgelt setzt sich aus folgenden Faktoren zusammen:

  • Gehalt
  • Regelmäßige Überstunden und Zulagen, gerechnet im Durchschnitt

In Österreich ist dies so geregelt, dass sowohl Arbeiter als auch Angestellte in den ersten 5 Jahren ihres Arbeitsverhältnisses pro Arbeitsjahr für 6 Wochen Anspruch auf das volle Entgelt haben. Für weitere 4 Wochen bekommt man das halbe Entgelt. Ist der Arbeitnehmer mehr als 10 Wochen in einem Jahr krank, so bekommt er Krankengeld. Ist sein Krankenstand auf einen Arbeitsunfall zurückzuführen, weitet sich die Zahlung des vollen Entgeltes auf 8 Wochen aus. Das Krankengeld wird höchstens ein Jahr lang ausgezahlt. Wenn der Krankenstand des Arbeitnehmers selbst verschuldet ist, wie etwa durch Drogenmissbrauch oder Trunkenheit, hat er keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.

Wenn der Krankenstand des Arbeitnehmers selbst verschuldet ist, wie etwa durch Drogenmissbrauch oder Trunkenheit, hat er keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.


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Lohnfortzahlungsbetrug kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. So kann es etwa sein dass:

  1. Ein Arbeitnehmer seine Krankheit von Anfang an vortäuscht und etwaige ärztliche Atteste grundsätzlich auf einer Lüge basieren und folglich das gesamte Entgelt das in dieser Zeit ausgezahlt wurde erschlichen ist.
  2. Die Krankheit des Arbeitnehmers zwar stattgefunden hat und am Beginn des Krankenstands noch rechtens ist, er den Krankenstand jedoch auch nach der Gesundung fortsetzt und weiterhin Entgelt kassiert. Sollte die Krankheit schneller vorbei sein, als ursprünglich erwartet, so ist man als Arbeitnehmer dazu verpflichtet, sich gesundschreiben zu lassen. Geschieht dies jedoch nicht, macht man sich des Betruges schuldig.
  3. Zwar gibt es die Krankheit und sie besteht auch weiterhin, doch dies ist auf das Verschulden des Kranken zurückzuführen, da er durch bewusst verantwortungsloses Verhalten eine Genesung hinauszögert oder gar verhindert.

Blaumacher

Es gibt verschiedene Motive, die einen arbeitsfähigen gesunden Menschen dazu bewegen, eine Krankheit zu simulieren:

  • Keine Lust zur Arbeiten: ein simpler aber nicht zu unterschätzender Beweggrund ist oft einfach der Umstand, dass man keine Lust hat zu arbeiten und sich gewissermaßen einen verlängerten Urlaub erschleichen möchte.
  • Nebenbeschäftigung: eine äußerst perfide Methode ist, an einem Arbeitsplatz vorzugeben, dass man im Krankenstand ist, dabei jedoch zusätzlich bei einem anderen Betrieb arbeitet und so für einige Zeit lang gewissermaßen zwei Gehälter mit halben Arbeitsaufwand kassiert. Dies geschieht vor allem dann, wenn man sowieso vor hat, einen Job aufzugeben, sich jedoch erst krankschreiben lässt, bevor man kündigt, um so in finanzieller Hinsicht besser auszusteigen.

Da die Vortäuschung einer Krankheit ein ernstzunehmendes Problem ist und im Alltag von Arbeitgebern leider immer wieder vorkommt, gibt es zahlreiche Detekteien, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben.  Durch minuziöse Observation werden Blaumacher überführt und Beweise gesammelt, die eindeutig offenlegen, dass der Arbeitnehmer sein Unternehmen durch Vortäuschung einer Krankheit belügt.


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Detektive für Lohnfortzahlungsbetrug

Wenn einer Ihrer Mitarbeiter auffällig oft der Arbeit fernbleibt und Sie Zweifel haben, ob es in diesem Fall mit rechten Dingen zugeht, ist es ein schwieriges Unterfangen, herauszufinden ob Ihr Untergebene seinen Krankenstand nur vortäuscht und unberechtigter Weise Entgelt kassiert. Um nicht mehr länger im Dunklen zu tappen, besteht die Möglichkeit, einen vertrauenswürdigen Detektiv damit zu beauftragen, der der Frage nachgeht, ob der Verdächtige sich tatsächlich dieses Strafbestandes schuldig macht. Mithilfe des Ermittlers können Sie den Betrug überführen und im Idealfall haben Sie Beweise, die Ihnen bei einer etwaigen Klage gegen Ihren Mitarbeiter von Nutzen sein können. Eine gängige Methode ist die Beschattung der Person mithilfe der folgenden Möglichkeiten herausgefunden werden können:

  • Ob die Krankheit lediglich vorgetäuscht wird
  • Ob der Observierte ein genesungswidriges Verhalten an den Tag legt

Wenn Sie einen Detektiv damit beauftragen, einen Mitarbeiter zu beschatten, sollte Ihr Verdacht begründet sein, damit die Ermittlungen nicht ins Leere laufen und nicht am Ende einem unbescholtenen Mitarbeiter unrecht getan wird. Denn eine Überwachung von Mitarbeitern ist lediglich dann erlaubt, wenn ein konkreter und nachvollziehbarer Verdacht besteht.

Erschlichene Krankschreibung

Sollten sie einen begründeten Verdacht haben, dass Ihr Mitarbeiter seine schlechte gesundheitliche Verfassung lediglich vorspielt, etwa da Sie ihm am letzten Wochenende zufällig begegnet sind, als er in der Disko getanzt hat, ist es Zeit, herauszufinden ob alles mit rechten Dingen zugeht und sollten daher in Erwägung ziehen, einen Detektiv zu engagieren. Dabei ist jedoch eines wichtig: selbst ein ärztliches Attest ist keine Garantie dafür, dass der Krankenstand des Verdächtigten tatsächlich rechtmäßig ist. Eine Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit die von einem Arzt beglaubigt ist, ist mit falschen Angaben mitunter einfach zu erwirken. Deshalb sollten Sie sich nicht einfach mit Dokumenten abfertigen lassen, sondern tätig werden, wenn Sie konkrete Anhaltspunkte für Ihren Verdacht haben.

Konsequenzen für Simulanten

Sollten Ihnen Beweismittel vorliegen, durch die eindeutig hervorgeht, dass einer Ihrer Mitarbeiter durch das Vorspielen falscher Tatsachen einen Krankenstand vorgetäuscht hat, obwohl er eigentlich gesund ist, so hat er Ihnen bewusst wirtschaftlichen Schaden zugefügt. Aus diesem Grund sind Sie dazu berechtigt, den Simulanten fristlos zu kündigen. Wenn Sie zuvor mit einem Detektiv zusammengearbeitet haben, der Ihnen Beweismaterial geliefert hat, womit der Betrüger überführt wurde, so können Sie Ihren gekündigten Mitarbeiter auf Ersatz der Kosten für den Detektiv klagen. Dafür müssen folgende Faktoren erfüllt sein:

  • Es muss ein konkreter Verdacht bestehen
  • Die ausschlaggebenden Beweismittel müssen durch den beauftragten Detektiv zustande gekommen sein, das heißt: es bestand eine Notwendigkeit, einen Profi zu beauftragen, um den Krankfeierer zu überführen.
  • Die Detektei der das Honorar ausgestellt wurde, muss den Täter auch überführt haben.

Falls Sie bei einem Ihrer Mitarbeiter konkreten Verdacht auf Krankenstandsmissbrauch haben, kann Ihnen ein kompetenter Detektiv dabei helfen, den Übeltäter zu überführen, damit Sie sich nicht weiter an der Nase herumführen lassen müssen.

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