was ein guter Detektiv kosten darf

Was kostet ein Detektiv

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Wer einen Privatdetektiv beauftragen möchte, macht sich natürlich auch um die Kosten Gedanken. Allerdings ist es nicht einfach, schon vorab abzuschätzen, wie hoch diese am Ende ausfallen werden. Einerseits liegt dies daran, dass es keine einheitliche Honorarordnung für Detektive gibt und daher selbst entscheiden können, wie viel sie für ihre Dienstleistungen verlangen – andererseits sind die Aufträge unterschiedlich umfangreich und erfordern mal mehr und mal weniger Arbeit. All dies beeinflusst die Kosten für den Antragsteller, weswegen es kaum möglich ist, schon im Vorfeld eine pauschale Einschätzung geben zu können. Allerdings gibt es einige Hinweise, auf die man in diesem Zusammenhang achten sollte.

Angebote vergleichen lohnt sich – auch bei Detektiven

Es kann sich durchaus rentieren, möglichst viele unterschiedliche Angebote von privaten Ermittlern zu vergleichen, ehe man sich für einen Detektiv entscheidet. So ist es beispielsweise ratsam, zunächst ein Erstgespräch zu vereinbaren, bei dem die wichtigsten Fragen geklärt werden und man auch in der Regel schnell feststellt, ob die Chemie stimmt. Vertrauen ist nämlich eine essenzielle Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Seriöse Detektive können zudem einen ungefähren Kostenrahmen nennen, so dass man in etwa weiß, mit welchen Gebühren zu rechnen ist. Die schlussendlichen Kosten setzen sich dabei aus verschiedenen Leistungen zusammen, die zumeist einer festen Preisliste entnommen werden. Kennt man also den Stundensatz des Ermittlers, so kann man selbst entscheiden, wie häufig man seine Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte.

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So setzen sich die Kosten für einen Detektiv zusammen

Die Kosten für die Arbeit eines Detektivs richten sich einerseits nach den Vorgehensweisen, andererseits aber auch nach den entsprechenden Techniken, welche zur Bearbeitung des Falls notwendig sind. Seriöse Detekteien berechnen ihren Kunden nur jene Leistungen, die auch tatsächlich in Anspruch genommen worden sind bzw. die erbracht wurden, damit ein Ergebnis erfolgen konnte. Hier ist es wichtig, vorab genau zu besprechen, wie sich die Gebühren zusammensetzen und was bezahlt werden muss. Zu den Leistungen eines Detektivs zählen dabei verschiedene Punkte.Zunächst gibt es den Stundensatz für den Ermittler, welcher wohl den größten Teil der Kosten ausmacht. Er variiert meist zwischen 40 und 130 Euro pro Stunde und sind oft abhängig von der Erfahrung des entsprechenden Detektivs. Doch auch regionale Verhältnisse und andere Faktoren können den Preis beeinflussen. Man sollte als Auftraggeber unbedingt klären, ob hierfür noch weitere Kosten anfallen, wie zum Beispiel für Verwaltungsaufwände. Einige Detekteien erheben diese, welche nicht unterschätzt werden sollte, denn sie kann zwischen 50 und 300 Euro betragen. Ideal ist natürlich, wenn überhaupt keine Gebühren für die Verwaltung in Rechnung gestellt werden.

Ein weiterer Teil der Kosten wird durch die Kosten für die Recherche der Ermittler beigetragen. Hier verlangen die meisten Detekteien eine Kilometerpauschale, welche in den meisten Fallen zwischen 1 und 2 Euro pro Kilometer beträgt.

Je nach Unternehmen ist es natürlich möglich, dass noch weitere Kosten für zusätzliche Leistungen anfallen, wie zum Beispiel für die Zuhilfenahme technischer Hilfsmittel oder gar für Auslandseinsätze bei länderübergreifenden Fällen.

Tipp 1: Um die Kosten nach oben zu deckeln, ist es wichtig, dies vorab mit den Ermittlern zu besprechen. Lassen Sie sich informieren, wann das Kostenlimit erreicht ist und was sich im Rahmen des eigenen finanziellen Rahmes realisieren lässt.

Tipp 2: Als Auftraggeber ist es mitunter möglich, die Kosten für einen Detektiv steuerlich geltend zu machen, wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind. Als Privatperson fallen die Kosten beispielsweise unter „außergewöhnliche Belastungen“. Für den Fall, dass die Ermittlungsergebnisse zu einem gerichtlichen Prozessgewinn beiträgt, kann es auch sein, dass die gegnerische Partei die Kosten tragen muss.

Tipp 3: Bevor Sie einen Vertrag mit einer Detektei unterzeichnen, sollten Sie sich unbedingt Zeit nehmen, um das Kleingedruckte zu lesen. Schauen Sie genau hin, wie viele Ermittler an Ihrem Fall beteiligt sein werden – sind es vielleicht nicht nur zwei, sondern gar drei oder vier? Grundsätzlich gilt, dass mehr als zwei Ermittler in der Regel überflüssig sind und zudem die Kosten für den Auftraggeber unnötig in die Höhe treiben.


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Wie viel darf ein guter Detektiv wirklich kosten?

Seriöse Detektive zeichnen sich sowohl durch qualitative Arbeit als auch durch viel Erfahrung auf ihrem Gebiet aus. Es ist keine Seltenheit, dass langjährig erfolgreiche Detekteien mit Profi-Detektiven höhere Preise verlangen als selbstständig arbeitende Detekteien. Achten Sie in jedem Fall ebenso auf die Seriösität eines Unternehmens – sie
ist maßgeblich ausschlaggebend, wie fundiert der Ermittler arbeitet. Somit ist es im Zweifelsfall immer besser, lieber etwas mehr zu investieren und dafür wirklich die Unterstützung von Profis zu bekommen.

Ein deutlicher Unterschied zur Arbeit der Polizei ist, dass man für deren Hilfe selbst bezahlen muss, dennoch lohnt es sich in vielen Fällen, zunächst selbst mit privaten Ermittlern zu arbeiten, bevor man die Polizei einschaltet. Bei der Beauftragung eines Detektivs über das Internet sollten Sie jedoch besonders vorsichtig sein, denn nicht jedes Unternehmen ist seriös. Ein guter Indikator sind positive Kundenbewertungen, die sich auf entsprechenden Portalen befinden und für jeden frei zugänglich sind.

Die Erstattung von Detektivkosten – was man darüber wissen sollte

Hat man einen begründeten Verdacht, dass der eigene Partner untreu ist oder ein Mitarbeiter spioniert? Dann liegt die Möglichkeit nahe, dies mit der Hilfe eines Detektivs näher untersuchen zu lassen. Doch hier stellt sich für jeden Auftraggeber die Frage: Wer kommt eigentlich für die Kosten auf?

In einigen Fällen ist die Erstattung von Detektivkosten möglich, wie beispielsweise bei einem gerichtlichen Prozessgewinn oder auch im Falle einer Spionage: Hier können die Kosten nicht selten an den Mitarbeiter oder an die gegnerische Partei, die den Prozess verloren hat, weitergegeben werden. Somit muss man selbst nichts bezahlen, was natürlich die beste Situation für den Auftraggeber darstellt.

Die Erstattung der Kosten für die Arbeit der Ermittler kann sich allerdings auch problematisch gestalten, dessen sollte man sich in jedem Fall bewusst sein. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Zeitraum der Überwachung und die gegenzurechnende Forderung nicht zusammenfallen. Auch wenn das Verhältnis zwischen der Kosten für die Dienstleistungen der Ermittler und dem Schaden nicht stimmt, ist nicht immer gegeben, dass die Kosten erstattet werden.
Dies sollten Sie also schon vorher berücksichtigen und mit einkalkulieren, ehe Sie eine Detektei beauftragen.

Hier finden Sie die Standorte und Einsatzgebiete der Detekteien in Österreich


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